Gemeinde Pöhl
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Elstertalbrücke

 
Die Elstertalbrücke wurde im Zuge des Eisenbahnbaus errichtet und sichert heute noch die Eisenbahnverbindung zwischen Leipzig und Hof. 

Die Grundsteinlegung für die Brücke erfolgte am 7. 11. 1846. Auf der Baustelle wurden zwischen 1846 und 1851 von bis zu 800 Arbeitern 12 Millionen Ziegelsteine verbaut. Die Elstertalbrücke gilt als die zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Welt – die kleine Schwester der Göltzschtalbrücke bei Netzschkau.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges, am 16. April 1945, wurde der Mittelteil der Brücke von Soldaten der Deutschen Wehrmacht gesprengt. Daraufhin konnten die Züge aus südwestlicher Richtung nur bis Röttis und aus nordöstlicher Richtung bis Jocketa verkehren. Bahnreisende überwanden das Elstertal zu Fuß. Auf dem Rest des gesprengten mittleren Stützpfeilers wurde eine Stahlfachwerkstütze aufgesetzt, welche einen Fachwerksbrückenträger stützte. So war die Brücke im Februar 1946 wieder befahrbar. Der endgültige Wiederaufbau der beiden zerstörten gemauerten Ziegelbögen wurde im Oktober 1950 abgeschlossen.
 
Technische Daten der Brücke:
Höhe: 68 Meter in 2 Etagen
Länge: 279 Meter
Größte Spannweite eines Bogens: 31,1 Meter
Anzahl der Ziegel: 12.323
Ziegelmauerwerk: 31.237 Kubikmeter
Werksteinmauerwerk: 21.579 Kubikmeter