Gemeinde Pöhl
Jocketa - Kurze Str. 5
08543 Pöhl

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durchs Triebtal

 
Wanderwegbeschreibung
 
Wir starten unsere Wanderung am „Vogtländischen Bilderbogen“ (1) und laufen zum Aussichtsfelsen „Loreley“ (2).
 Von der Loreley hat man eine tolle Sicht auf den Fluß Trieb und das Triebtal, auf die Elstertalbrücke, auf den Julius-Mosenturm und auf den Eisenberg mit dem Aussichtspunkt „Friedenshöhe“.
Nach diesem schönen Augenschmaus gehen wir zurück und biegen links ab bis zum Ende der Friedensstraße. Hier steigen wir abwärts bis zum sogenannten „Pferdetümpel“ (Hinweisschild mit Sage). Jetzt teilt sich der Weg — rechts geht es zur Elstertalbrücke (siehe Foto).
Die Elstertalbrücke ist die zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Welt, die Höhe beträgt 68 m und die Breite 279 m. Erbaut wurde sie von 1846 bis 1851.Kurz vor Kriegsende 1945 wurde sie leider zerstört, aber schnell wieder aufgebaut, da sie eine wichtige Eisenbahnverbindung ist. Über der Brücke fahren die Züge der Strecke Dresden/Hof und unterhalb durch einen Brückenbogen die Züge der Strecke Plauen/Gera. Auf halber Höhe ist die Brücke auf einen Fußgängerüberweg zu begehen.
Wir halten uns aber links und überqueren eine Bahn-und Fußgängerbrücke (3).An dieser Stelle mündet der Fluß Trieb in den Fluß Weiße Elster. Nun empfängt uns das idyllische Triebtal !       
Wir laufen den Triebflußlauf aufwärts, auf der linken Seite plätschert das Wasser der Trieb über große, moosbewachsene Steine und rechts erheben sich markante Felsen und alte, hohe Bäume.

 
Streckenbeschreibung
 
Durch das Naturschutzgebiet Triebtal geht unsre Wanderung durch die seltene, vielfältige Flora und Fauna. Das Naturschutzgebiet Triebtal umfasst viele verschiedene Baum- und Pflanzenarten, die zu entdecken, - erfreut den Naturfreund sehr -. Im Frühling ist das Vogelkonzert sehr gut zu hören und mit etwas Glück, kann man auch den ein oder anderen Vogel beobachten.
Wir sind an der Loreleybrücke (4) angekommen und unser Blick geht nach oben zu dem mächtigen Loreleyfelsen. Ein steiler Weg führt nach oben auf die Loreley – wo wir am Anfang die tolle Sicht genossen haben. Wir laufen aber weiter die Trieb entlang.
An der Pyramidenwiese mit der Brücke  (5) über die Trieb laden überdachte Sitzgruppen zum rasten und verweilen ein. Rechts geht es steil bergan auf den Eisenberg mit der „Friedenshöhe“ mit dem tollen Ausblick auf die Elstertalbrücke  und auf Jocketa, man gelangt hier auch weiter auf  den Huthausplatz, den Julius-Mosenturm, zum Kletterwald und dem Bootsanleger. Wir laufen aber unten weiter das Triebtal entlang bis zum Fuß der Staumauer Talsperre Pöhl mit dem Tosbecken (6). Die Staumauer wurde von 1958 bis 1964 errichtet, sie ist 59 m hoch und 312 m breit.
Vom Tosbecken aus führen links und rechts steile Wege, zum Teil mit Treppenstufen, auf die Staumauer.
Wir laufen aber unterhalb über die Tosbeckenbrücke auf der anderen Seite der Trieb flussabwärts. Geradeaus führt eine Straße zur Gaststätte „Talsperrenblick“, wo eine schöne Einkehr möglich wäre.
Wir halten uns aber links, wir möchten das Triebtal weiter  flussabwärts erwandern. An den Bänken bei der kleinen Brücke über den Dobrisbach angelangt – halten wir uns rechts und machen einen Abstecher hinauf zur Magdalenenbank. (gut ausgeschildert) (7)
 
Von hier oben hat man einen sehr schönen Weitblick auf die Staumauer und das „Vogtländische Meer“ mit den 2 Ausflugsschiffen und den Segelbooten. Wir blicken  auf die Baumwipfel des Triebtales und eine Hinweistafel erklärt uns die „Sage von der Magdalene“.
Nach diesem schönen Eindruck steigen wir wieder ins Triebtal hinab, erst den Flusslauf des Dobrisbaches und dann wieder den Flusslauf der Trieb folgend.
Unterhalb der Magdalenenbank könnten wir uns rechts halten und erreichten die schöne Gaststätte „Landhotel Altjocketa“, eine Einkehr ist hier sehr zu empfehlen, es gibt vorzügliche Speisen und Getränke. Ein Biergarten lädt bei schönen Wetter zum Verweilen ein. Wir halten uns aber links, rechterhand führen zwei Wege hinauf nach Jocketa, den anerkannten Erholungsort der  „Vogtländischen Schweiz“.
Wir wandern den Triebflusslauf weiter flussabwärts durch das idyllische Triebtal mit seiner ursprünglichen Natur und haben das plätschern des Wassers der Trieb im Ohr.
 
Jetzt verlassen wir das Triebtal und erklimmen einen hohen Aufstieg mit markanten Felsen, vorbei an den Gebäuden der ehemaligen, sehr beliebten Gaststätte„Adlerstein_Alm“. Leider ist es keine Gaststätte mehr – was  viele Wanderer sehr bedauern.
Wir laufen die Straße hoch und sind an unseren Ausgangspunkt am Bahnhof Jocketa angelangt.
Die Strecke war ca. 6  km lang. Die Zeit ist dabei relativ, die Strecke sollte mit allen Sinnen in Ruhe genossen werden.

 
Routenplan  (Erklärung der Zahlen in der Streckenbeschreibung)
 
rote Wegzeichnung:
Fluß Trieb aufwärts bis Tosbecken-Brücke unterhalb der Stau  mauer Talsperre Pöhl
 
grüne Wegzeichnung:
Fluß Trieb abwärts mit Abstecher hinauf zur Magdalenenbank mit Hinweistafel (Sage)

 
Erläuterung zum „Vogtländischen Bilderbogen“   -   Ausgangspunkt (1)
 
Eine Metallarbeit des Formgestalters Klaus Helbig aus Plauen—1988 der Öffentlichkeit übergeben. Verschiedene typisch vogtländische Figuren sind in eine an Fachwerk erinnernde, begehbare Balkenkonstruktion einbezogen.