Gemeinde Pöhl
Jocketa - Kurze Str. 5
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zur Elstertalbrücke

 
Los geht unsere Wanderung bei der Statue „Liebespaar“ an der „Schmetterlingswiese“ (Magerwiese mit ca. 67 verschiedenen Gräsern und Kräutern und deshalb von Schmetterlingen, Bienen und weiteren Insektenarten sehr gut besucht).
Wir gehen durch die Parkanlage und laufen abwärts auf den steilen Barthmühlensteig in Richtung Bahnhof Barthmühle.
An der Straße angekommen, halten wir uns links und laufen über den Bahnübergang der Zugstrecke Gera/Plauen.
Wir überqueren die Brücke., die über den Fluss Weiße Elster führt. Von hier aus sehen wir die Elstertalbrücke in ihrer ganzen Pracht. Wir wollen aber näher heran und gehen weiter in Richtung ehemaliger „Gaststätte Barthmühle“. Jetzt biegen wir links in den Wanderweg zur Elstertalbrücke ein und laufen am Flusslauf der Weißen Elster entlang.
  1. Die Elstertalbrücke ist die zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Welt, die Höhe beträgt 68 m und die Breite 279 m, Erbaut wurde die Brücke von 1846 bis 1851. Leider wurde sie kurz vor Kriegsende zerstört, da sie eine wichtige Eisenbahnverbindung ist, aber schnell wieder aufgebaut (siehe Fotos unten).
  2. Die Züge der Strecke Dresden/Hof fahren über die Brücke und unterhalb durch einen Brückenbogen die Züge der Strecke Plauen/Gera.
  3. Auf halber Brückenhöhe können Fußgänger die Brücke überqueren (was wir auch bald noch in Angriff nehmen).
Vorher wandern wir aber zunächst den Flusslauf der Weißen Elster weiter und hören das Rauschen das Wassers über ein Wehr. Früher wurde an dieser Stelle Wasser in den Mühlgraben abgeleitet  (teilweise noch zu erkennen) um die verschiedenen Mühlen am Fluss zu speisen (die Papiermühle im Ort Rentzschmühle z.Bsp.). Die Mühlen existieren heute nicht mehr.
Wir sind  nun an einen Brückenbogen der Elstertalbrücke angekommen und durchschreiten ihn. Wir bewundern das mächtige Bauwerk und genießen den schönen Anblick. Ein Paar Schritte weiter erklimmen wir, rechter Hand einen steilen Treppenaufstieg, hinauf zur Brückenfußgängerüberquerung, oben angekommen müssen wir erst mal verschnaufen.
Weitere Treppen führen hinauf in Richtung Röttis, dort befindet sich auch der Aussichtsfelsen „Friedrich-August-Stein“ mit Blick ins Elstertal. Wir gehen aber über die Elstertalbrücke und sehen unten die Weiße Elster fließen.
Nach der Überquerung der Elstertalbrücke, liegen vor uns 3 Wege. Geradeaus erreichen wir Jocketa, linkerhand führt ein Anstieg zurück zu unseren Ausgangspunkt.
Die Wege verfügen über ein Geländer und sind gut zu begehen. Wir steigen aber wieder hinab bis zum Fuß der Elstertalbrücke, dabei überqueren wir die Bahngleise der Zugstrecke Plauen/Gera.
Vor der Bahnüberquerung gabelt sich der Weg auf der linken Seite plätschert der Fluß Trieb und hier mündet die Trieb auch in den Fluss Weiße Elster. Ab hier ist auch der Anfang einer Wanderung durch das idyllische Triebtal immer den Flusslauf der Trieb entlang.
 
Wir lenken unsere Schritte wieder in Richtung Elstertalbrücke, verweilen kurz  unter einen Brückenbogen  und  beobachten den Fluss der Weißen Elster.
Nach Durchschreitung der Elstertalbrücke erblicken wir eine gemütliche Sitzgruppe und es bietet sich eine kurze Rast nahezu an. Von diesen Platz sehen wir die Brücke in ihrer gesamten Größe. Außerdem können wir die Züge, die über und unter der Brücke fahren, beobachten.
Nach dieser Ruhepause laufen wir weiter am Ufer  der Weißen Elster
entlang in Richtung Bahnhof Barthmühle. Wir überqueren den Bahnübergang und halten uns rechts - diesmal den Barthmühlensteig aufwärts.
Nach diesen Aufstieg erreichen wir unseren Ausgangspunkt die
„Schmetterlingswiese“.
 
Die Strecke ist gut zu erlaufen und auch sehr interessant. Für die Wanderung sind ca. 1 1/2 bis 2 Std. einzuplanen.